Epilation-dauerhafte Haarentfernung-Köln-NRW

Für die Epilation bzw. dauerhaften Haarentfernung stehen in der Praxis Dr. Oeser mehrere Lösungen bzw. Geräte für eine massgeschneiderte Therapie zur Verfügung:

  • Diodenlaser Lumenis LightSheer Duet
  • IPL: Lumenis Quantum IPL
  • Nadelepilation bzw. Elektroepilation mit dem Radiofrequenzgerät ellman surgitron S5

Speziell für die Epilation bzw. dauerhaften Haarentfernung kommt bei uns hauptsächlich der LightSheer Duet zum Einsatz, der in Köln derzeit einmalig ist. Es handelt sich hierbei um einen Diodenlaser der neuesten Generation mit zwei Behandlungshandstücken. Das ET-Handstück mit einer Spotgröße von 9x9mm ist seit Jahren als Goldstandard LightSheer bekannt.

Das neue LightSheer HS-Handstück (HS=Highspeed) bietet ein großes 22 x 35 mm Dioden-Array, speziell konzipiert für die Behandlung größerer Hautflächen auf Beinen, Armen, Brust, Bauch, Schultern oder Rücken. LightSheer HS bedient sich der voll integrierten Vakuum-Technologie: Das Hautgewebe wird mittels Unterdruck sanft in die Behandlungsspitze gesaugt, wo die Laserenergie verabreicht wird.

Vorteile des HS-Handstückes:LightSheerHS_handpiece.png

  • keine Vorbereitungszeit notwendig (bis auf rasieren)
  • keine Lokalanästhesie notwendig (schmerzarmes Verfahren durch Vakuumunterstützung)
  • bis zu 75% kürzere Behandlungszeiten durch große Spotgröße (22x35mm)

    Hinweis:

    Bei der Epilation / dauerhaften Haarentfernung ist u.a. folgendes zu beachten:

    • Es sind mehrere (in der Regel 5-12) Behandlungen notwendig
    • Die Behandlungsabstände betragen in der Regel 
      • Kopf: 4 Wochen
      • Körper und Arme: 8 Wochen
      • Beine: 12-14 Wochen
    • Keine Sonnenexposition jeweils 4 Wochen vor und nach der Behandlung.
    • Keine Selbstbräuner 7-10 Tage vor der Behandlung.
    • Keine aktuellen Hautinfektionen.
    • Komplette Rasur vor der Behandlung.
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    Herstellervideo mit freundlicher Genehmigung der Firma Lumenis (Germany) GmbH.

    FAQ / häufige Fragen

    Wie werden denn die Hauttypen eingeteilt?

    Eine übliche Einteilung der verschiedenen Hauttypen ist die nach Fitzpatrick. Dieser unterscheidet sechs Hauttypen:Hauttypen nach Fitzpatrick. Hier ein Auszug aus Wikipedia:

    Keltischer Typ (Typ I)

    Dem keltischen Typ gehören im deutschen Sprachraum etwa 2 % der Bevölkerung an.

    • Merkmale
      • sehr helle Hautfarbe
      • rötliches oder hellblondes Haar
      • blaue, grüne oder hellgraue Augen
      • Sommersprossen
      • sehr helle Brustwarzen
      • wird nicht braun, sondern bekommt Sommersprossen
      • sehr häufig Sonnenbrand
      • sehr hohes Hautkrebsrisiko

    Nordischer Typ (Typ II) 

    Dem nordischen Typ gehören im deutschen Sprachraum etwa 12 % der Bevölkerung an.

    • Merkmale
      • helle Hautfarbe
      • blonde oder hellbraune Haare
      • blaue, graue oder grüne Augen
      • oft Sommersprossen
      • mäßig pigmentierte Brustwarzen
      • langsame, minimale Bräunung
      • häufig Sonnenbrand,
      • hohes Hautkrebsrisiko

    Mischtyp (Typ III) 

    Dem Mischtyp gehören 78 % der deutschsprachigen Bevölkerung an.

    • Merkmale
      • mittlere Hautfarbe
      • dunkelbraunes oder hellbraunes, manchmal auch blondes oder schwarzes Haar
      • braune (blaue, grüne oder graue) Augen
      • kaum Sommersprossen
      • mäßig braune Brustwarzen.
      • langsame, aber fortschreitende Bräunung bis hellbraun
      • manchmal Sonnenbrand, es besteht die Gefahr auf Hautkrebs

    Mediterraner Typ (Typ IV)

    Dem mediterranen Typ gehören 8 % der Bevölkerung im deutschen Sprachraum an.

    • Merkmale
      • bräunliche oder olivfarbene Haut auch in ungebräuntem Zustand
      • braune Augen
      • braunes oder schwarzes Haar
      • keine Sommersprossen
      • dunkle Brustwarzen.
      • schnelle Bräunung bis mittelbraun
      • selten Sonnenbrand
      • es besteht ein niedriges Hautkrebsrisiko

    Dunkle Hauttypen (Typ V) 

    Vorwiegend Menschen aus ArabienNordafrika, dunkle Asiaten

    • Merkmale
      • dunkle bis hellbraune Haut auch in ungebräuntem Zustand, oft ein grauer Unterton
      • schwarze Augen
      • Schwarzes Haar
      • keine Sommersprossen
      • schnelle Bräunung bis dunkelbraun
      • kaum Sonnenbrand
      • sehr niedriges Hautkrebsrisiko, trotzdem ist Vorsicht geboten

    Schwarze Hauttypen (Typ VI) 

    Vorwiegend Menschen aus Subsahara-AfrikaIndien und Australien

    • Merkmale
      • dunkelbraune bis schwarze Haut auch in ungebräuntem Zustand
      • schwarze Augen
      • schwarzes Haar
      • keine Sommersprossen
      • praktisch nie Sonnenbrand
      • fast gar kein Hautkrebsrisiko
    Für welche Hauttypen ist die IPL- oder die Laserbehandlung zur Haarentfernung möglich?

    IPL ist eher bei helleren Hauttypen zu empfehlen. Ab Hauttyp IV (nie Sonnenbrand, immer bräune) empfehle ich meinen Patienten die Behandlung mit dem Diodenlaser.

    FDA-Zulassungen: Unser Quantum-IPL (Lumenis) ist für die Hauttypen I-V zugelassen, der LightSheer-Duet ist von der FDA für alle Hauttypen (I-VI nach Fitzpatrick) zugelassen. 

    Gibt es Unterschiede zwischen den Geräten?

    Die Geräte unterscheiden sich z.B. in der Größe des Behandlungskopfes. Dies ist wichtig z.B. für die Dauer einer Behandlung. Die Behandlung kann mit einem kleinen Kopf einige Stunden dauern, wenn große Flächen behandelt werden sollten. Moderne Systeme, wie z.B. unser LightSheer Duet verfügen zusätzlich zu einem 9x9mm Kopf über einen großen HS-Behandlungskopf (HS=Highspeed, Größe 22x32mm). Über diesen Kopf wird vor dem Impuls die Haut automatisch angesaugt. Ein Kontaktgel ist bei Verwendung dieses Kopfes nicht notwendig. Die Behandlung mit diesem Kopf ist bei großen Flächen (z.B. Beine, Rücken) viel schneller und komfortabler als mit dem konventionellen, kleinen Kopf.

    Medizinische Laser- und IPL-Geräte sind in der Regel leistungsfähiger als in Kosmetikinstituten. Sie unterliegen auch anderen rechtlichen Bestimmungen. Ein medizinisches Gerät muss regelmässig geprüft werden, ähnlich einer TÜV-Untersuchung beim Auto. Sie erkennen die nächste fällige Prüfung an einer Prüfplakette. Diese befindet sich meist an der Rückseite des Gerätes. Diese Geräte kosten oft ein vielfaches im Vergleich zu Geräten in Kosmetikinstituten. 

    Wie wird eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser- oder IPL-Licht durchgeführt?

    Die Durchführung einer IPL- und einer Laserbehandlung unterscheidet sich nicht wesentlich. Das Haar wird vor der Behandlung rasiert. Anschließend wird Kontaktgel aufgetragen. Der Behandlungskopf wird mit leichtem Druck aufgesetzt. Danach wird ein Lichtimpuls über das Gerät abgegeben. Das wird an anderer Stelle wiederholt bis das gewünschte Area komplett belichtet wurde. Zum Schluss wird das Kontaktgel entfernt und die Haut für einige Zeit gekühlt. Die Behandlung muss 8-12 mal wiederholt werden. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt am Kopf 4 Wochen, am Körper und an den Armen 8 Wochen und an den Beinen 12 Wochen. Als Auffrischung sollte die Behandlung danach einmal jährlich wiederholt werden.

    Bei Verwendung des Highspeed-Behandlungskopfes des LightSheer Duet-Lasers ist kein Kontaktgel notwendig.

    Was ist der physikalische Unterschied zwischen IPL- und Laser-Geräten?

    Laser senden nur Licht einer bestimmten Wellenlänge aus (Diodenlaser: 800nm, Alexandritlaser: 755 nm). IPL-Geräte zählen nicht zu den Lasern und sind technisch einfacher aufgebaut. Diese sind vergleichbar mit einer Blitzlampe und senden Licht verschiedener Wellenlängen aus. Über einen Filter wird Licht unterhalb einer angegeben Wellenlänge rausgefiltert. Für die Epilation werden in der Regel zwei Filter verwendet:  helle Haut (Hauttyp I+II) 645nm; dunkle Haut (Hauttyp III-VI): 755nm.

    Wer darf IPL- oder Laser-Geräte betreiben?

    Leistungsfähige medizinische Laser gehören zur Laserklasse IV und sind der ärztlichen Heilkunst vorbehalten. Diese Laser, zu denen auch die o.g. Epilationslaser gehören, dürfen nicht ohne weiteres in Betrieb genommen werden. Es muss z.B. der Nachweis eines Laserschutzbeauftragten (nach erfolgreich bestandenem Laserschutzkurs) erbracht werden. Des weiteren muss eine Anmeldung bei der zuständigen Behörde (Gewerbeaufsichtsamt) und der zuständigen Berufsgenossenschaft erfolgen. Zusätzlich sind einige bauliche Vorschriften einzuhalten.

    Als dies ist bei einem IPL-Gerät derzeit leider noch notwendig. IPL-Geräte können einfach so betrieben werden. Einige Versicherungen verlangen von Kosmetikern eine nicht näher festgelegte Schulung. Sonst sind keinerlei Qualifikationen notwendig.Eine Gesetzesänderung ist zur Verbesserung des Patientenschutzes geplant. In Zukunft sollen auch die IPL-Geräte wie Laser eingestuft werden.

    Können auch helle Haare (blond, weiß, grau) mit Laser oder IPL behandelt werden?

    Die dauerhafte Haarentfernung mit Licht (IPL oder Laser) funktioniert nur wenn im Haar insbesondere in der Haarwurzel genug Melanin (der braunschware Farbstoff) vorhanden ist. Dies ist bei hellen Haaren nicht der Fall. In solchen Fällen kann eine Nadelepilation (Elektroepilation) durchgeführt werden.

    Wie funktioniert denn eine Nadel- bzw. Elektroepilation? Wann macht man das?

    Bei der Nadel- oder Elektroepilation wird nach Desinfektion eine feine Nadel am Haar entlang bis zur Haarwurzel vorgeschoben. Anschließend wird durch einen kleinen Stromstoß die Haarwurzel dauerhaft geschädigt. Das Haar kann dann leicht mit einer Pinzette entfernt werden.

    Der Vorteil ist, dass sofort die störenden Haare mitsamt der Haarwurzel entfernt werden. Eine erneute Behandlung ist nur Bedarfsfall notwendig. Als Nachteil sei genannt, dass dieses Verfahren sehr Zeitaufwendig ist. Mit der Nadelepilation werden in der Regel nur kleine Flächen im sichtbaren Bereich (Gesichtshaare, Hals) behandelt. 

    Die Nadelepilation wird nicht häufig angeboten, da der technische und personelle Aufwand groß ist (Lupenbrille, spezielle sterile Nadeln, Radiofrequenzgerät oder andere Stromquelle).

    Die Nadelepilation kommt in der Regel zum Einsatz, wenn sich das gewünschte Areal mit dem Laser oder dem IPL-Gerät nicht behandeln läßt (z.B. vorhandene Kontraindikation für Lichtbehandlung, helle Haare, Mißerfolg vorangeganger Behandlungen), oder der Pat. eine Nadelepilation wünscht.